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Derzeit Vorbereitung auf die Burgmannentage am 29./ 30. September in Vechta!


So, hier mein Beitrag zu dem Kurs:
So, jetz mal was vom Bogenbau kurs


Achtung sehr langer Eintrag!


Das ist Der Bogen mit Sehne und den Pfeilen, den Köcher haben wir nicht gebastelt, den hatte ich schon vorher. Der Bogen ist aus Eschenholz. Wir bekamen einen Rohling, den wir mit einem Schabeisen (ein einfaches Stück Flacheisen mit scharfer Kante) bearbeitet haben. Zunächst haben wir an der Vorderseite, alles abgetragen, sodass nur noch das Weiße eines Jahresringes zu sehen war, die andere Seite haben wir D förmig abgeschabt. später haben wir dann den Bogen getillert (dabei wird festgestellt, ob beide Enden gleich stark ziehen) und Fehler verbessert. Außerdem haben wir die enden leicht angesägt, dort, wo später die Sehen sitzen sollte. Des weiteren musste ausgewogen werden, ob der Bogen auf beiden Seiten (also von Ende zu Ende) gleich viel wiegt und Fehler behoben. Damit hatte wir das Holz erstmal genug bearbeitet.
Zusammen mit der Sehne haben wir einen Tag daran gesessen.


So haben wir die Sehne gemacht:
zunächst haben wir uf einem Tisch eine Schraubzwinge befestigt, und zwar von der Tischkante in der Länge des Bogens + 10 cm. Dann haben wir besonderes Sehnenband (lässt sich nicht dehnen) an die Schruabzwinge gebunden und 6 mal von dort zur Tischkante und wieder um die Zwinge gwickelt, sodass wir insgesamt 12 Bahnen hatten. Davon haben wir dann jeweils 4 zusammengenommen und mit ungereinigtem Bienenwachs zusammengeklebt. Dann haben wir die Enden durchgeschnitten und die drei Stränge miteineander verdreht, und zwar so:
man nimmt etwa die länge vom Handgelenk zur Zeigefingerspitze + die Länge, die man für die Schlaufe, die man später um das Ende des Bogens legen will, benötigt. Dann beginnt man von dort jedes Badn naheinander vom Körtper weg zu drehen und dann zum Körper hin nach hinten zu legen. Nach und nach entsteht so eine dicke Kordel. Hat man das Ende für die Schlaufe fertig gewickelt. Dann nimmt man das Ende, hölt es fest und verdreht eines der Enden mit jeweils einem der anderen Stränge, die Später die Sehne bilden und dreht beide zusammen vom Körper weg und legt die beiden Stränge nach hinten, nach und nach entsteht so eine etwa doppelt so dicke Kordel, wie die erste, während die erste ein Schlaufe bildet. Hat man die Enden des kurzen Stranges erreicht, dreht man noch etwas weiter. dann lässt man das Ende von einem Freund festhalten und dreht die drei Stränge einzeln wieder vom Körper weg, aber nur ein wenig. danach legt man das fertige Ende mit der Schlaufe um den Bogen und nimmt etwa 15 cm Abstand vom Ende des Bogens und rechnet noch einmal etwa 10 cm darauf. von dieser Stelle an dreht man die drei Stränge,wie oben beschrieben vom Körper weg und legt sie einzen nach hinten. Das macht man dann, bis das Ende erreicht ist.
jetzt muss man am Ende nur noch einen Knoten machen und die Sehne ist fast fertig.
(glaubt ihr mir, dass wir da ca. 2 1/2 Stunden drangesessen haben? Wenn da auch nur ein Fehler beim drehe drin ist, kann man von da neu anfangen) Zum schluss muss man aus dem Ende eine Schlaufe ähnlich, wie in Lasso machen. An welcher Stelle genau, und wie groß kann ich nicht sagen, das stellt eher der Fachmann fest...


Das ist einer der 3 Pfeile, die wir gebastelt haben. Die spitze haben wir mit 2 Komponentenkleber angeklebt (genauer später....)


Also zu den Pfeilen:
Der Schaft wir zunaächst an der einen Seite mit einem anspitzer bis zu einer bestimmten Länge angespitzt. An der anderen Seite wird mit einer Säge ein Ritz gesägt, dort liegt später die Sehne beim Spannen.
Dann nimmt man einen Zwirn und wachst ihn mit ungereinigten Bienenwachs. Dann fängt man oben beim Schaft (mit dem Ritz) andas Band gegen den Uhrzeigersinn parallel um den Schaft zu legen. (Der Anfang kommt längs zum Schaft, damit die Bahnen diesen festhalten)
Nach etwa 5 Umdrehungen kommen ein paar lockerere Bahnen, sodass man etwa 2 Finger breit Platz hat.
Dann legt man wieder etwa 5 Parallele Bahnen. Anschließend nimmt man die Federn
(Diese werden vorher mit hilfe einer Schablone herausgeschnitten [ Wir hatten Graugans? Federn]. Die genaue Form darf man selber bestimmen. Danach schneidet man am vorderen Ende und hinten ein paar Stückchen ab, sodass von dem satbilen Aufsatz auf den Federn ein Stückchen übersteht.)und fängt an weitere 5 Bahnen parallel nebeneinander über diesen Aufsatz zu wickeln. alle drei Federn sitzen dann schon einigermaßen fest. die drei Federn stehen etwa im 120° Winkel zueinander und die schwarze Feder steht orthogonal (senkrecht) zu den Ritz des Schaftes (das ist bim Schießen wichtig, da diese Feder nicht an den Bogen entlang gleiten soll, sonst würde sie die Flugbahn verändern.).
Dann wickelt man weiter lockere Bahnen um den Pfeil, zwischen den Federn hindurch (man kann sie mit einem spitzen Gegenstand leicht trennen und später wieder zusammenstreichen. Zwischendurch sollte man daruaf achten, das die Federn schön gerade liegen nur leicht gegen den Uhrzeigersinn gedreht.)
ist man am Ende angekommen wickelt man wieder etwa fünf Bahnen parallel um den stabilen Aufsatz der Federn. Anschließend wickelt man sehr locker einige Bahnen bis zum Ende des Pfeiles und schiebt diese hochdiese lockeren Bahnenhebt man dann leicht an und fügt das Ende des Fadens hindurch und macht es oben an den Federn fest. Dann wickelt man ganz normal weiter, schön fest und parallel um den Schaft. Dabei wird das Ende automatisch mit festgedreht. Am Ende hat man nur noch eine größere Schlaufe. Wenn man soweit ist kommt das Finale
man nimmt das Ende, das in den Federn ist und zieht einmal daran, sodass die Schlaufe in einem Rutsch festgezogen wird. Dabei wird das Wachs leicht flüssig und klebt den Faden dort fest. das Abstehende Ende kann man nun abschneiden. dann ist der Pfeil fertig.
Man sollte es kaum glauben, aber mit etwas Übung macht es sogar ichtig Spass einen Pfeil zu basteln, selbst die Sehne des Bogens würde ich jetzt wohl schneller schaffen, tja Übung machts



Der Armschutz
Nein, den habe ich nicht gebastelt, den habe ich für 20€ gekauft, er sorgt dafür, dass man keine blauen Flecke bekommt, wenn die Sehne mal gegen den Arm schlägt, das Motv ist der keltische Löwe.

Achja, ich sollte noch erwähnen, dass einige von den Kursteilnehmern und der Worksopöeiter auch DSA spielen

Das ganze werde ich noch mal ausbauen, es wird noch das Gelage am Abend und weitere Dinge, die wir erlebt habn folgen
Außerdem gab es noch einen Workshop im Armbrustbau und im Schmieden, sowie im Nähen.

Weiter gehts:
Jetzt zu der Atmosphäre.
Der erste Abend war nur zum allgemeinen Kennenlernen gedacht und ist auch recht "normal" abgelaufen, man hat sich halt unterhalten, und geschaut, was es sonst noch so gibt.
Dabei liefen ein paar mittelalterliche Töne aus einem cd Player. Zu essen gab es auch genug.
Dann hat einmal der Museumsleiter eine Ansprache gehalten. (Nur damit keine Missverständnisse aufkommen: das Zeughausmuseum ist kein normales Museum, sondern eher eins zum anfassen und mitmachen, die meisten orignalen Gegenstände (auch Waffen) darf man zumindest anfassen und auch mal in die Hand nehmen, aber nur vorsichtig. Man kann dort sogar Geburtstage feiern. Ich hatte mir dann mal einen alten Donnerstock (in etwa eine Muskete) angeschsut, aber freihändig kann man damit bestimmt nicht schießen...)
Leider sind an dem Wochenende ein paar Workshops ausgefallen, da sich einige Teilnehmer kurzfristig abgemeldet hatten. Aber dadurch mussten wir nicht in 2 Schichten essen (ansonsten hätte der Platz dazu nicht gereicht und es hätte nicht alle etwa gleichzeitig essen können).
Schließlich hat noch unser "Aufseher" (Zuständig für die Organisation und Essen) ein paar Infos zu den Wochenende gegeben. Der rest des Abends war fröhliches Beisammensein.
Ein paar Teilnehmer waren sogar mit ihren Kindern angereist, aber es waren genug Sachen da, dass sie beschäftigt waren (z.B. ein paar Spiele, die dem Mittelalter nachempfunden waren).

Am nächsten morgen mussten wir dann zu halb 8 aufstehen und essen, da die Worksops pünktlich um halb neun starten sollten.
Das Frühstück war gut und lecker, ein normales Frühstück mit Kaffee, Kornflakes, Brötchen, etc. pp.
Danach ging es halt in die Workshops, zum basteln (siehe Eintrag oben)


Mittags gab es einen guten Eintopf (nein, er war wirklich gut!).
Dazu wurden wir von den Kindern geholt (glänzender Informationsdienst die kleinen )
Danach wieder ab zum basteln.

Abends (war der Samstag) Kam schließlich das große Gelage...
Wir waren zwar vorgewarnt, aber damit hätten wir nicht rechnen können.
Zunächst waren alle, die etwas hatten in Mittelalterlichen Gewändern erschienen (Ich hatte keins, hab mir deshalb eins geliehen, es waren gerade einige Kostüme eingelagert). Es sieht aber echt besser aus, wenn so etwas auch passt...
Naja, einige alt eingessene hatten sich wirklich gut vorbereitet, sie hatten unter anderem Dolche, Krüge, manchmal Besteck, oder eine kleine Flasche mit Schnaps mit. Für alle Gäste wurden etwa 6 Flaschen Wein frei gestellt. Schließlich gings los:
Erster Gang:
Brötschen in Form eines Topfes und Steckrübensuppe, die man in die Brote löffeln konnte. Ich habe dann den Fehler gemacht und das Brot gegessen, er schmeckte zwar gut, aber dann war ich erstmal satt...

Zweiter Gang:
Fladenbrot das man beliebig mit Zutaten belegen konnte. Zum besipiel Röstzwiebeln, Wurzelsalat, und vieles mehr...

Dritter und letzter Gang:
Bratäpfel mit einem Klecks "Sahne" (Hatte die Konsostenz wie Styropor, schmeckte aber nicht schlecht).
Man konnte sich den ganzen Abend daran bedienen. Es waren komplett Speisen, die auch im Mittelalter gegessen wurden.

Den Rest des Abends konnte man sich wieder komplett unterhalten, und über alles mögliche reden. Dabei haben sich auch viele über die Workshops oder ihren selbst gebauten Gegensänden unterhalten. Ist wirklich interessant, wie man sich die Waffen und anderen Dinge mal eben selber bauen kann...

Irgendwann ist man dann aber doch ins Bett gegangen.
Am nächsten Morgen wieder das selbe mit dem Frühstück, usw.

Mittags gab es dann Bandnudeln mit Bolognese Sauce, was natürlich auch lecker war...

Nachmittags (nachdem wir unseren Bogen und die Pfeile fertig gebastelt hatten; da ich eher fertig war hatte ich noch Zeit meinen Bogen zu Ölen (Leinöl) und mir einen Armschoner zu kaufen) sind wir dann noch nach draussen gegangen und haben sie ausprobiert, als Ziele dienten uns Tiere aus einer Art Schaumstoff. Ein paar Zeughausbogner haben Tips gegeben und mitgeschossen. Es kamen auch noch ein paar Leute aus anderen Workshops (z.B. Armbrustbau) vorbei und haben zugeshen. außerdem bestand die Möglichkeit selbst Zsughausbogner zu werden. Dann trifft man sich jede zweite Woche und trainiert ein bisschen. Es ist eine lockere Gemeinschaft ohne feste Beiträge.

Naja, und dann war das Wochenende auch schon zu ende, einige haben sich noch Adressen ausgetauscht, für Fotos und ähnlichem, aber dann gings wieder nach Hause.

so, das war das Wochenende in etwa.



Euer
Terralux



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